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Bernd Hoffmann (Diskussion | Beiträge)

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 +Der 5-tägige Aufenthalt in Iserlohn hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Nach der Ankunft in Iserlohn war ich anfangs positiv überrascht darüber, überwiegend junge Leiter und Leiterinnen dort anzutreffen, die einem freundlich, und weil es für sie ebenfalls eine neue Erfahrung war, gespannt entgegenkamen und mir gleich mein Doppelzimmer zeigten. Die Zimmeraufteilung wurde spontan vorgenommen, allerdings mit dem Hintergedanken, dass niemand mit jemandem aus seiner eigenen Schule auf ein Zimmer kommt, um das erste Kennenlernen zu vereinfachen. Ebenfalls vereinfacht wurde das "Kontakte knüpfen" durch die anschließende, gemeinsame Klettererfahrung im Tiefseilgarten mit professionellem Personal an der Seite.
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 +Nachdem wir alle, die meisten kannten vorher niemanden, den Parcours zusammen gemeistert hatten und uns knappe zwei Stunden kannten, wurde bereits unter Anleitung der Helfer eine Vertrauensübung vollzogen. Diese Übung bestand aus einer ca. 15 m hohen Leiter, die an 4 Seiten durch die anderen Jugendlichen gehalten wurde. Der Kletterer selber war gesichert und wurde ebenfalls von Jugendlichen an Seilen gehalten. Seine Aufgabe war es, die Leiter hinauf zu klettern, sich freihändig auf die letzte Sprosse zu stellen und sich anschließend fallen zu lassen - Unbekannten Vertrauen schenken.
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 +Ebenfalls beeindruckend fand ich das Projektmanagement "Überleben im Projekt" und das angewandte Projekt " Schulmensa - Starbucks statt Plastikstühle", denn dort lernten wir nicht nur, wie man sich selbst und seine Ideen authentisch "verkauft", sondern auch Verantwortung zu übernehmen. Das Filmprojekt wird mir als einer der Höhepunkte in Erinnerung bleiben: bunt durcheinander gemischte Gruppen haben innerhalb von wenigen Stunden eine Filminterpretation gezaubert, auf die wir alle zu Recht stolz waren bzw. sind und die uns zum wiederholten Male bewiesen hat, wie schnell das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe gewachsen ist und wie wir trotz des ständigen Zeitdrucks auch diese Aufgabe meisterten und kooperierten.
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 +Der anschließende internationale Gala-Abend war der passende Ausklang dazu, bei dem wir alle viel getanzt und gelacht haben und nicht nur in Sachen "Dinner" mit anderen Kulturen in Kontakt kamen. Unsere australischen und griechischen Leiter gaben uns auf Englisch Anweisungen zu ihren jeweils typischen und traditionellen Tänzen.
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 +Die Impulsreferate, bei denen sich jeder aktiv beteiligen konnte, waren interessant gestaltet und eine gute Abwechslung zu dem sonstigen Tagesablauf. Dennoch will ich eher die "Coaching Gespräche" mit den Leitern hervorheben, die jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer in einem "Gespräch unter zwei Augen" individuell über die berufliche Zukunft informierten und berieten, was meiner Meinung nach viel mehr wert war als jeder Kompetenzchecker.
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 +Allgemein kann ich die Lernferien nur weiter empfehlen, denn hinter diesem Begriff steckt weitaus mehr, als man meinen könnte. Hinter diesem Begriff verbirgt sich individuelle Förderung, Kompetenzerwerb und Gruppenerfahrung, von denen sich jeder mitnimmt, was er oder sie will!
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 +Anna Tschörner, Jahrgangsstufe 12
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LernFerien in Iserlohn

Der 5-tägige Aufenthalt in Iserlohn hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Nach der Ankunft in Iserlohn war ich anfangs positiv überrascht darüber, überwiegend junge Leiter und Leiterinnen dort anzutreffen, die einem freundlich, und weil es für sie ebenfalls eine neue Erfahrung war, gespannt entgegenkamen und mir gleich mein Doppelzimmer zeigten. Die Zimmeraufteilung wurde spontan vorgenommen, allerdings mit dem Hintergedanken, dass niemand mit jemandem aus seiner eigenen Schule auf ein Zimmer kommt, um das erste Kennenlernen zu vereinfachen. Ebenfalls vereinfacht wurde das "Kontakte knüpfen" durch die anschließende, gemeinsame Klettererfahrung im Tiefseilgarten mit professionellem Personal an der Seite.

Nachdem wir alle, die meisten kannten vorher niemanden, den Parcours zusammen gemeistert hatten und uns knappe zwei Stunden kannten, wurde bereits unter Anleitung der Helfer eine Vertrauensübung vollzogen. Diese Übung bestand aus einer ca. 15 m hohen Leiter, die an 4 Seiten durch die anderen Jugendlichen gehalten wurde. Der Kletterer selber war gesichert und wurde ebenfalls von Jugendlichen an Seilen gehalten. Seine Aufgabe war es, die Leiter hinauf zu klettern, sich freihändig auf die letzte Sprosse zu stellen und sich anschließend fallen zu lassen - Unbekannten Vertrauen schenken.

Ebenfalls beeindruckend fand ich das Projektmanagement "Überleben im Projekt" und das angewandte Projekt " Schulmensa - Starbucks statt Plastikstühle", denn dort lernten wir nicht nur, wie man sich selbst und seine Ideen authentisch "verkauft", sondern auch Verantwortung zu übernehmen. Das Filmprojekt wird mir als einer der Höhepunkte in Erinnerung bleiben: bunt durcheinander gemischte Gruppen haben innerhalb von wenigen Stunden eine Filminterpretation gezaubert, auf die wir alle zu Recht stolz waren bzw. sind und die uns zum wiederholten Male bewiesen hat, wie schnell das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe gewachsen ist und wie wir trotz des ständigen Zeitdrucks auch diese Aufgabe meisterten und kooperierten.

Der anschließende internationale Gala-Abend war der passende Ausklang dazu, bei dem wir alle viel getanzt und gelacht haben und nicht nur in Sachen "Dinner" mit anderen Kulturen in Kontakt kamen. Unsere australischen und griechischen Leiter gaben uns auf Englisch Anweisungen zu ihren jeweils typischen und traditionellen Tänzen.

Die Impulsreferate, bei denen sich jeder aktiv beteiligen konnte, waren interessant gestaltet und eine gute Abwechslung zu dem sonstigen Tagesablauf. Dennoch will ich eher die "Coaching Gespräche" mit den Leitern hervorheben, die jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer in einem "Gespräch unter zwei Augen" individuell über die berufliche Zukunft informierten und berieten, was meiner Meinung nach viel mehr wert war als jeder Kompetenzchecker.

Allgemein kann ich die Lernferien nur weiter empfehlen, denn hinter diesem Begriff steckt weitaus mehr, als man meinen könnte. Hinter diesem Begriff verbirgt sich individuelle Förderung, Kompetenzerwerb und Gruppenerfahrung, von denen sich jeder mitnimmt, was er oder sie will!

Anna Tschörner, Jahrgangsstufe 12

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