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Nach fünf im Urwald

Erfahrungen, die man nicht kaufen kann

Die größte Konstanz der Leibniz-Theater-AG liegt im Wechsel. Letztes Jahr dominierte der Eindruck, die AG habe nach der Adaption bzw. Alternativinszenierung sperriger Klassiker

beschlossen, "leichter" zu werden. Diesmal standen die Zeichen auf Experiment, denn die Gruppe implementierte erstmals separat von Oberstufenschüler Fabian Zimmer gedrehtes Material in die Bühnenhandlung. Eine Entscheidung der Regisseurin Nicole Kassanke, der nach der fulminanten Premiere am Dienstag um so logischer erscheint, als mit "Nach fünf im Urwald" eine freie Bearbeitung des Hans-Christian-Schmid-Films von 1996 auf die Bühne gebracht wurde. Das Tempo, für die diese Komödie gerühmt wird, wird so beibehalten und deren Intensität durch das Spiel nah am Zuschauer noch gesteigert.

Es geht dabei um die 17jährige Anna (Jelena Avlijas), die nach einem Familienkrach allein nach München abhaut. Die Eltern (Anna Nitzsche/Felix Beer) suchen sie und stoßen dabei auf ein weiteres Eltenpaar mit gleichen Sorgen (Eileen Marks/Lukas Davertzhofen). Spiegelbildlich und mit großer Spielfreude wird jetzt auf Bühne und Leinwand geschildert, wie die Eltern in ihre eigene Jugend zurückkatapultiert werden und deren Verspielt- und Verrücktheit begeistert neu entdecken, während Anna so negative wie notwendige Erfahrungen sammelt, die sie erwachsener machen.

Großer Beifall für dieses witzige Plädoyer für mehr Gelassenheit im Zank der Generationen.

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