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Osterakademie 2016 in Mülheim an der Ruhr

Schon öfters wurde ich von Frau Urhahne (unserer Lehrerin für Begabtenförderung) per E-Mail angeschrieben, ob ich nicht an Akademien für Begabtenförderung in den Ferien teilnehmen möchte. Bisher hatte ich immer abgesagt, doch bei genauem Hinschauen der E-Mail über die 5-tägige Osterakademie 2016 interessierte ich mich für das vorgestellte Thema, es hieß „Big Data und wir“. Im Anhang schaute ich mir das Programm dieser Akademie an und entschloss mich dort mitzumachen.

Wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich mich zunächst für dieses Angebot entschieden, da ich mir vorstellte, dass dies gut auf meinem Lebenslauf aussehen würde. Zudem interessierte ich mich für das Thema Medien und Journalismus, da ich mich danach auch später beruflich orientieren möchte. Mit so einer schönen, aufregenden und lehrreichen Erfahrung hatte ich jedoch nicht gerechnet!

Am ersten Tag der Osterakademie, dem 29. März, wurden wir 25 Teilnehmer (5 Jungen und 20 Mädchen) zunächst im Tagungshaus „die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr empfangen. Wir versammelten uns in einem Tagungsraum und wurden herzlich und offen von unseren Teamleitern Matthias Keidel, Andrea Weitkamp und Daniel Schmitz begrüßt. Im Anschluss verbrachten wir einige Stunden im Klettergarten, welcher Teil der Wolfsburg war. Dadurch lernten wir uns besser kennen und unser Gruppenzusammenhalt wurde gestärkt. Man muss dazu sagen, dass die anderen Teilnehmer sehr offen zu einem waren und man sich gut verstanden hat (auch während der anderen Tage). Der erste Kontakt war sofort da!

Während der anderen Tage haben wir viele weitere Ausflüge gemacht. Wir besuchten beispielsweise das Fraunhofer-Institut IML in Dortmund, die reflact AG in Oberhausen und das Schauspielhaus Essen, wo wir uns das Theaterstück „Ich habe nichts zu verbergen – mein Leben mit Big Data“ angesehen haben und anschließend eine Diskussion mit den Schauspielern führten. Was mich besonders bewegt und interessiert hat, war eine Begegnung mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen in einem Wohnheim in Essen. Wir haben uns sehr intensiv mit den Flüchtlingen ausgetauscht und sie erzählten viel über ihre Erfahrungen. Es war sehr emotional und berührend, so eine Erfahrung hatte ich zuvor noch nicht erlebt.

In der Tagungsstätte hörten wir uns außerdem viele Vorträge über das Thema „Big Data und wir“ an. Beispielsweise hatten wir ein Gespräch mit einem Experten für Begabtenförderung über das Thema „Begabt inmitten von Big Data – Wie nutzt man Begabungen und entsteht daraus eine besondere gesellschaftliche Verantwortung?“ und eine Präsentation von einem Leiter der Evonik Industries AG zum Thema „Wie die Digitalisierung Arbeit und Alltag verändert“. Am besten gefiel mir die Darbietung „Big Data – Big God“ wo wir uns mit den Fragen beschäftigen, ob Kirche sich ins Internet begeben soll und wie sie dies anstellt bzw. anstellen sollte.

Bei all den Vorträgen wurden wir als Gruppe immer integriert und selber gefragt, wie wir zu dem jeweiligen Thema stehen. Es waren keine langweiligen, trockenen Präsentationen, sondern lebhafte und spannende Diskussionen!

Zu Ende der Osterakademie mussten wir zusammen ein Journal über unsere Erlebnisse erstellen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten jeweils einen Artikel zu einem Ausflug oder einem Vortrag verfassen. Außerdem bekam jeder Teilnehmer eine „kreative Seite“ in diesem Journal, die er frei mit eigenen Texten oder Projekten ausfüllen konnte. Wie man einen professionell journalistischen Text schreibt hatte uns davor nochmals eine Journalistin in einem Vortrag erklärt, so wurde die Arbeit uns erleichtert.


Zusammenfassend und rückblickend betrachtet kann ich sagen, dass ich eine schöne Zeit in der Osterakademie hatte! Vor allem möchte ich betonen, dass die Teilnehmer, wie gesagt, sehr offen und herzlich waren. Es bildeten sich keine kleinen Gruppen, wir waren eine große Gruppe, in der jeder integriert und akzeptiert wurde. Durch diese lockere Art, auch von unseren Teamleitern, entstand eine durchgängig angenehme und gute Atmosphäre.

Ich möchte allen Schülern dieser Schule ans Herz legen, dass sie, wenn sie die Gelegenheit bekommen, sich an solchen Akademien zu bewerben, diese Chance zu nutzen! Es sind spannende und hilfreiche Erfahrungen, die man dort erleben darf. Ich denke durch dieses Erlebnis wurde vor allem mein Selbstbewusstsein und meine berufliche Orientierung gestärkt. Ich möchte dem LGD, insbesondere Frau Urhahne danken, dass ich die Möglichkeit hatte, die Osterakademie zu besuchen und bereue es, dass ich diese Chance nicht schon vorher genutzt habe.

Antje Schüffler, Q1


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Diese Seite wurde zuletzt geändert um 10:42, 12. Apr 2016. Diese Seite wurde bisher 1.184 mal abgerufen.
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