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Osterakademie Bielefeld 2018

Anfang dieses Jahres hat mich Frau Urhahne gefragt, ob ich in den Osterferien 5 Tage zur Osterakademie gehen möchte. Die Osterakademie ist ein Angebot des Landes NRW, um Begabte zu fördern. Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, da ich dort niemanden kannte, sagte aber trotzdem zu, da mich das Thema Identität interessierte.

Also fuhr ich nach Ostern mit dem Zug nach Bielefeld, in welchem ich schon zwei Teenager traf, die dasselbe Ziel hatten. Wir wurden von einem Taxishuttle abgeholt und zu Haus Neuland, einer Einrichtung für politische und berufliche Bildung, gebracht.

Dort angekommen wurden wir von unseren vier Betreuern begrüßt, uns wurde das Programm für diese Woche vorgestellt und wir 20 Teilnehmer (13 Mädchen und 7 Jungen) lernten uns näher kennen. Alle waren sehr freundlich und offen und es haben sich sehr schnell Freundschaften entwickelt. Nach dem Kennenlernen teilten wir die 4-Bett Zimmer ein und gingen essen. Zum Essen kann man sagen, dass es erstaunlich lecker und immer im Überfluss vorhanden war.

Anschließend haben wir gemeinsam überlegt: „Wer bin ich eigentlich?“ und „Was hat mich zu dem gemacht, der ich bin?“. Abends haben wir noch zusammen gesessen, gequatscht und Werwolf gespielt.

Am zweiten Tag haben wir uns damit beschäftigt, was für Charaktereigenschaften vererbbar und welche anerzogen sind. Dazu haben wir in Kleingruppen Vorträge erstellt und gehalten. Außerdem haben wir uns einen Vortrag zum Thema Identitätspolitik angehört. Danach haben wir angefangen, an unserem Wochenprojekt, einem kleinen Film zum Thema Identität und Digital Storytelling, zu arbeiten und anschließend einen Film geguckt.

Der dritte Tag drehte sich um das Thema digitale Identität. Wir haben überlegt, wie viel man von sich im Internet preisgeben sollte und uns damit beschäftigt, was man allein durch das Facebook-Profil über eine Person erfährt. Gegen Nachmittag haben wir noch eine sehr interessante Präsentation über die Nutzung unserer Daten gesehen. Nach dem eigentlichen Programm haben wir ein Feuer gemacht, Stockbrot und Marshmallows gegessen, Werwolf gespielt und weiter an unserem Projekt gearbeitet.

Um Diskriminierung anhand von Vorurteilen ging es am 4. Tag. Vormittags haben wir uns mit den Themen Rassismus, Sexismus, Ausländerfeindlichkeit, LGBTQI+ und mehr beschäftigt und „die Vorurteile bekämpft“. Nach dem Mittagessen haben wir dann mit Mitgliedern von Greenpeace und Amnesty International eine Podiumsdiskussion geführt. Außerdem haben wir jede freie Minute an dem Film gearbeitet und eine Geocashing-Schatzsuche gemacht.

Am letzten Tag wurden teilweise noch vor dem Frühstück die Filme geschnitten und fertig gemacht, um sie mittags unseren Eltern präsentieren zu können. Wir haben nochmal besprochen, was wir in der Woche erreicht haben und unsere Sachen gepackt. Ich war ziemlich traurig, dass die 5 Tage vorbei waren, da ich dort so viele nette Leute kennengelernt habe. Ich habe tolle, neue Erfahrungen gemacht und trotz dem langen Programm viel Spaß gehabt. Am besten haben mir die langen Diskussionen gefallen, bei welchen sachlich und ordentlich argumentiert wurde und alle voller Eifer mitgemacht haben.

Zusammenfassend hatte ich eine tolle Woche und kann die Osterakademie nur sehr weiterempfehlen.

Lisa-Marie Gremer, Klasse 8c

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Diese Seite wurde zuletzt geändert um 06:28, 13. Jun 2018. Diese Seite wurde bisher 573 mal abgerufen.
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